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Erfolg und Auftrag

Katholische Jugendarbeit erreicht 620.000 junge Menschen im Jahr 


München, 30. März 2017        Die Landesstelle für Katholische Jugendarbeit in Bayern kann zum dritten Mal nach 2004 und 2009 mit der „Leistungsstatistik der kirchlichen Jugendarbeit“ aussagekräftiges Datenmaterial zur Arbeit und „Leistungsfähigkeit“ kirchlicher Jugendverbände, Jugendgruppen sowie katholischer Träger und Einrichtungen in Bayern vorlegen. Das Ergebnis spricht für sich - Katholische Jugendarbeit hat im Jahr 2015 mit ihren Angeboten mindestens 620.000 junge Menschen in Bayern erreicht. Jugendverbände, Ministranten- und Pfarrjugendgruppen, aber auch vielerlei andere Formate erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit. Katholische Jugendarbeit zählt also weiterhin und hat Gewicht in Bayern.

„Die vorliegenden Zahlen zeigen das stabile Faktum der Jugendverbandsarbeit. Entgegen dem innerkirchlich verbreiteten Wahrnehmungsschema weist die Leistungsstatistik die Jugendverbände und den ihnen verwandte Formen der Gruppenbildung (Pfarrjugendgruppen) nach wie vor als die Hauptakteure von kirchlicher Jugendarbeit aus. 24% der über 90.000 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen nutzen die Gruppenangebote der verbandlichen Jugendarbeit“ freut sich Jens Hausdörfer, Vorsitzender der Landesstelle für Katholische Jugendarbeit in Bayern.

Kirchliche Jugendarbeit erbringt – im Ensemble der diversen Sozialisationsorte – einen Mehrwert und sie macht Sinn. Nicht nur, weil sie mit ihren vielfältigen Formen und Angeboten junge Menschen erreicht, sondern auch, weil diese Arbeit junge Menschen prägt. Man darf letzteres deshalb annehmen, weil unter anderem die Jugendarbeit von einer hohen Zahl von Freiwilligen getragen wird, die in der Jugendarbeit für ihre Aufgabe motiviert und befähigt worden sind. Die Leistungsstatistik 2015 zählt über 80.000 Ehrenamtliche, die sich in den unterschiedlichen Angeboten engagieren.

„Die wissenschaftliche Einordnung der Leistungsstatistik ermöglicht es uns, das Angebotsspektrum kirchlicher Jugendarbeit in Bayern genau zu analysieren. So kann es uns gelingen, Jugendarbeit immer wieder neu auszurichten und weiterzuentwickeln, um jungen Menschen geeignete Räume für ihr persönliches und spirituelles Wachstum zu eröffnen. Damit erschließt kirchliche Jugendarbeit für Kirche und Gesellschaft das Veränderungspotenzial junger Menschen. Hierin sehen wir als Landesstelle einen klaren Auftrag“ fasst Jens Hausdörfer zusammen.

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