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Kein Zeltlager ohne Ehrenamt!

Ehrenamtliche Arbeit in der katholischen Jugend(verbands)arbeit ist wertvoller denn je



München, 2. August 2017    Die Sommerferien haben begonnen, und damit die Zeit für die unzähligen Angebote der katholischen Jugend(verbands)arbeit. Damit diese Angebote überhaupt so mannigfaltig stattfinden können investieren mehr als 81.000 Ehrenamtliche jedes Jahr ihre Freizeit.

Dieses ehrenamtliche Engagement hat einen hohen gesellschaftlichen Nutzen, wie Eva Jelen, BDKJ-Landesvorsitzende, aus eigener Erfahrung zu berichten weiß. „Unsere Jugendverbände gestalten mit ihren Grundsätzen, wie Demokratie, Selbstorganisation, Partizipation, Ehrenamtlichkeit, Freiwilligkeit, Lebensweltbezug und dem christlichen Glauben, die Welt und die Gesellschaft mit und machen sie zukunftsfähig. Sie sind katholisch, politisch und aktiv – und das nicht nur für ihre Generation, sondern für alle, die nach ihnen kommen.“

Daher fordert der BDKJ Bayern seit vielen Jahren, Rahmenbedingungen zu schaffen, die es jungen Menschen ermöglichen, egal ob in der Schule, an der Universität oder bereits im Berufsleben, sich ehrenamtlich zu engagieren. In der Bayerischen Verfassung sind in Artikel 131, Absatz 2 die obersten Bildungsziele aufgezählt:
Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor religiöser Überzeugung und vor der Würde des Menschen, Selbstbeherrschung, Verantwortungsgefühl und Verantwortungsfreudigkeit, Hilfsbereitschaft, Aufgeschlossenheit für alles Wahre, Gute und Schöne und Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt.

„Nichts weniger als diese Ziele werden aus unserem Selbstverständnis als katholische Jugend(verbands)arbeit heraus in unseren Angeboten vermittelt. Wer Abends im Zeltlager um ein Lagerfeuer sitzt, mit den anderen zusammen an den vergehenden Tag und den kommenden denkt, der spürt unter diesen jungen Menschen das Wahre, Gute und Schöne“ schließt Eva Jelen.