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3. Ökumenische Jugendkonferenz



3. Ökumenische Jugendkonferenz in Bayern auf Burg Schwaneck mit klaren Forderungen zur Partizipation Junger Menschen

Im Landtagswahljahr 2018 in Bayern treffen sich die Evangelische Jugend in Bayern (EJB) und der BDKJ Bayern zu ihrer 3. Ökumenischen Jugendkonferenz. Der Schwerpunkt liegt auf der Partizipation junger Menschen, denn gerade die Zukunft der jungen Generation ist am meisten von den heutigen Entscheidungen betroffen. Dabei gilt es zu berücksichtigen dass es durchaus Unterschiede bei der Beteiligungsbereitschaft junger Menschen gibt, abhängig von politischem Selbstkonzept und Geschlecht. Vor allem beim Selbstkonzept kann die Jugendarbeit ansetzen und etwas bewirken. Gerade im Bereich der Selbstwirksamkeit ist sie Expertin. In einem gemeinsamen, einstimmig gefassten Beschluss zur Partizipation fordern die beiden konfessionellen Jugendverbände unter anderem:
-    Alle haben das Recht auf Beteiligung.
-    Junge Menschen brauchen den Freiraum, um sich ausprobieren und entfalten zu dürfen. Dafür muss Politik eine ausreichende Finanzierung sicherstellen.
-    Angebote für die qualifizierte Begleitung von Beteiligungsprozessen, statt sie selbst zu machen, bzw. vorzugeben, sollen geschaffen werden.
-    Vermittlung von Medienkompetenzen zur möglichen E-Partizipation soll selbstverständlicher Bestandteil von Bildung junger Menschen sein.
-    Entscheidungen sollen transparent und nachvollziehbar gemacht werden.

„Nur wenn junge Menschen erleben, dass sie mit ihren Themen und Anliegen ernst genommen werden und erfahren, dass sie etwas bewegen und verändern können, werden sie sich auch zukünftig in Kirche und Politik nachhaltig engagieren“ resümiert Jens Hausdörfer, Geistlicher Verbandsleiter des BDKJ Bayern.
„Bei den vor uns liegenden Herausforderungen ist es wichtig gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Deshalb ist es an diesem Wochenende schön zu erleben, wie viel uns wirklich verbindet. Da kann Politik und Kirche froh sein, wenn sie sich mit zwei so starken und sich einigen christlichen Jugendverbänden auseinandersetzen muss“ schließt Paula Tiggemann, Vorsitzende der EJB.