Gender

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Gleichstellungsordnungen und Gleichstellungsbeauftragte in allen bayerischen Diözesen

Es ist Zeit! Alle bayerischen (Erz-)Diözesen brauchen eine Ordnung zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern. Ziel der Ordnung ist die Verwirklichung der Gleichstellung von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den verschiedenen Arbeitsfeldern der Ordinariate bzw. Generalvikariate. Dies gilt besonders auch für die Führungspositionen. Dabei gilt es die Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz von 2013 „Das Zusammenwirken von Frauen und Männern im Dienst und Leben der Kirche“ umzusetzen und zu klären, welche Führungspositionen „theologisch zwingend an die Weihe“ gebunden sind und „welche Leitungsaufgaben ... Frauen und Männer aufgrund von Beauftragung durch den Bischof wahrnehmen“ können. Der Frauenanteil im Bereich der Führungspositionen ist stetig zu erhöhen, bis die Parität erreicht ist.[...]

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Familie vs. Beruf - Männer zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Wann ist ein Mann ein Mann? Die Wirtschaft hat ihre Antwort darauf gefunden:
Wenn er in Vollzeit unbefristet arbeitet und an seinem Aufstieg feilt. Mehr Zeit für die Betreuung der Kinder - oder gar für sich selbst? Der Kinderwunsch unter den jungen Bayerinnen und Bayern ist groß. 77 Prozent möchten einmal Kinder haben. Dieses Ergebnis ist unabhängig von Bildung, Familienstand oder Erwerbsstatus. Ein Mann, der seine Arbeitszeit reduziert, ist nach wie vor die Ausnahme. Viele junge Paare wünschen sich eine gleichberechtigte Partnerschaft. Doch wenn das erste Kind kommt, fallen die meisten zurück in traditionelle Rollenverteilung. Die Gründe dafür sind vielfältig.[...]

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Parolen paroli bieten! Frauen widersprechen

Der BDKJ positioniert sich mit seiner Stellungnahme „Wir widersprechen - weil wir glauben“ gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit . Wir nehmen erschrocken wahr, dass menschenfeindliche Parolen besonders in sozialen Netzwerken erneut auf dem Vormarsch sind.

Besonders Geflüchtete werden in erschütternder Regelmäßigkeit als minder entwickelt, nicht zur Anpassung bereit, ja als regelrechte Bedrohung für das Gemeinwohl dargestellt. Sozusagen en passant werden dabei auch all diejenigen, die sich einer solchen Haltung entschlossen entgegenstellen, Opfer von Angriffen und Beleidigungen.  [...]

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Besondere Bedürfnisse von Frauen und Mädchen auf der Flucht brauchen spezielle Hilfsangebote

Bereits im Juli 2014 hat sich der BDKJ Bayern mit seinem Beschluss „Willkommen in Bayern!? – Unsere Verantwortung für Asylsuchende und Flüchtlinge“ zu aktuellen Fragen der Asyl- und Flüchtlingspolitik positioniert. Im Nachgang zu diesem Beschluss hat sich die BDKJ-Landesfrauenarbeitsgruppe eingehender mit der Thematik Mädchen und Frauen auf der Flucht beschäftigt. Die Beschäftigung machte deutlich, dass Mädchen und Frauen sich mit besonderen, geschlechtsspezifischen Herausforderungen und Problemen konfrontiert sehen, die es gesondert in den Blick zu nehmen gilt. [...]

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Mehr Männer in Kindertagesstätten

In bayerischen Kindertagesstätten kommen auf einen männlichen Erzieher ca. 40 weibliche Kolleginnen. Somit ist der Freistaat, genauso wie der Bund, noch weit von der EU-Richtlinie entfernt, die einen Anteil an männlichen Fachkräften in Kindertageseinrichtungen von 20% fordert. Das hat zur Folge, dass es in den allermeisten Kindertagesstätten keine männlichen Erzieher gibt, was insbesondere für die Einrichtungen in ländlichen Gebieten gilt. [...]

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Gesetzliche Frauenquote

Die BDKJ-Landesfrauenkonferenz fordert, in der aktuellen Diskussion um gesetzliche Maßnahmen zur Verbesserung des Frauenanteils in Führungspositionen der deutschen Wirtschaftsunternehmen, eine gesetzliche Frauenquote auf allen Ebenen. Initiativen zur freiwilligen Selbstverpflichtung sieht die BDKJ-Landesfrauenkonferenz als wirkungslos. Durchgängige Quoten sind ein notwendiges Instrument, um Gleichberechtigung von Frauen und Männern in Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Kirche zu verwirklichen. Daher fordern wir auch für diese Bereiche eine verbindliche Frauenquote. [...]

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Mädchen und junge Frauen in (Aus-) Bildung und Arbeit

Bereits 1997 verabschiedete die BDKJ-Landesfrauenkonferenz und die BDKJ-Landesversammlung umfangreiche Positionsbestimmungen zum Themenfeld „Mädchen – Frauen – Arbeit. Heute, acht Jahre später, stellen wir fest, dass die damaligen Forderungen immer noch aktuell sind. Das vorliegende Positionspapier greift einzelne Themenfelder erneut auf und ergänzt diese um aktuelle „Brennpunkte“. Diese werden zunächst unter den Stichworten „Daten – Zahlen – Fakten“ (Bildung, berufliche Bildung und Übergänge, berufliche Platzierung, unterschiedliche Bezahlung) und „Besondere Fragestellungen“ beschrieben. [...]

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Auswirkungen staatlicher und kirchlicher Kürzungspolitik auf die Mädchen- und Frauenarbeit

Mädchen- und Frauenarbeit hat sich in den letzten Jahrzehnten als fester inhaltlicher Schwerpunkt in den meisten Mitglieds- und Diözesanverbänden des BDKJ etabliert. Die intensive Auseinandersetzung mit der Thematik hatte für die katholische Jugendverbandsarbeit Auswirkungen in zweifacher Hinsicht. Einerseits haben die Mitglieds- und Diözesanverbände als auch der BDKJ Bayern im Bereich der Verbandsstrukturen und des Verbandsmanagements die gleichberechtigte Teilhabe von Mädchen Jungen sowie jungen Frauen und jungen Männern in vielfacher Weise umgesetzt: paritätische Besetzung der Leitungsgremien, Frauen- und Männerkonferenzen, geschlechtsgetrennte RednerInnenlisten und vieles mehr. [...]

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