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Demokratie braucht Ehrenamt

BDKJ Bayern lädt zum achten Parlamentarischen Jahresauftakt der katholischen Jugend in Bayern ins Maximilianeum ein

München 30.1.2019   Rund 90 Teilnehmer*innen aus Politik und katholischen Jugendverbänden sind der Einladung des BDKJ Bayern zum Parlamentarischen Jahresauftakt 2019 ins Maximilianeum gefolgt. Der thematische Schwerpunkt ist das ehrenamtliche Engagement junger Menschen. Die mittlerweile traditionelle Veranstaltung bietet eine gute Gelegenheit des gegenseitigen Kennlernens zwischen Parlamentarier*innen und Vertreter*innen der katholischen Jugendverbände in der neuen Legislaturperiode.

Zum Auftakt begrüßt Landtagspräsidenten Ilse Aigner MdL die Anwesenden mit einem klaren Statement:

„Ehrenamtliche sind das Gewissen unserer Zeit. Ohne sie wäre nicht nur unser Land ärmer - ohne sie wäre auch unsere Demokratie ärmer.“

Das neue Jahr hat gerade erst begonnen und wieder gibt es unzählige Angebote der katholischen Jugend(verbands)arbeit. Damit diese Angebote überhaupt so mannigfaltig stattfinden können investieren mehr als 81.000 Ehrenamtliche jedes Jahr ihre Freizeit, wie der aktuellen Leistungsstatistik zu entnehmen ist. Daher fordert der BDKJ Bayern seit vielen Jahren, Rahmenbedingungen zu schaffen, die es jungen Menschen ermöglichen, egal ob in der Schule, an der Universität oder im Berufsleben, sich ehrenamtlich zu engagieren.

„Ehrenamtliches Engagement von jungen Menschen – auch in den Jugendverbänden – ist von besonderem Wert für unsere Gesellschaft und Demokratie. Ständig übernehmen Ehrenamtliche Verantwortung für sich und andere: sei es bei der Organisation eines Zeltlagers, bei der Durchführung der 72-Stunden Aktion oder ihr Engagement als Sternsinger. Die vielen jungen Ehrenamtlichen sind verantwortungsvolle Bürger*innen. Unsere Demokratie braucht diese jungen Engagierten“ weiß Daniel Köberle, BDKJ-Landesvorsitzender, aus eigener Erfahrung zu berichten.

Die Jugendverbandsvertreter*innen zeigen in den persönlichen Gesprächen mit den Politiker*innen warum es so wichtig ist, sich für mehr Zeit und Freiräume für ehrenamtliches Engagement einzusetzen. Umgesetzt werden kann die Forderung zum Beispiel durch einen einheitlichen, freien Schulnachmittag, durch Anerkennung der ehrenamtlichen Tätigkeit als Praktika oder als Creditpoints im Studium.

 

gefördert durch:

Erasmus+ und BJR

 

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