Der Große Weltretter

Themen wie Umweltschutz und Kritischer Konsum rücken in den letzten Monaten wieder stärker in den Fokus der Öffentlichkeit und auch der Politik, nicht zuletzt durch die Schulstreiks unter dem Titel “Fridays for future”. Dass sich Kinder und Jugendliche in dieser Form und mit der damit verbundenen Aufmerksamkeit für den Klimaschutz einsetzten ist eine überraschend neue Entwicklung.

Das bedeutet aber nicht, dass dieses Thema nicht auch vorher schon in den katholischen Jugendverbänden präsent war. Bereits im Wahljahr 2002 forderte der BDKJ Bayern, das ökologischen Zukunftsfragen mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden („BDKJ Bayern für nachhaltige Wege in die Zukunft“ 2002). Dabei beruft der BDKJ sich auf die dem Menschen von Gott übertragene Verantwortung für die Schöpfung: Gott, der HERR, nahm den Menschen und gab ihm seinen Wohnsitz im Garten von Eden, damit er ihn bearbeite und hüte. (Gen 2,15)

Die Themen die in Beschlüssen des BDKJ und seiner Mitgliedsverbände angesprochen werden gehen von der Frage der Mobilität („Wie kann umweltschonende Mobilität gefördert und attraktiver gemacht werden?“) über die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Fragen zum Thema Energie (Erneuerbare Energien, Energiesparen, Energiebesteuerungen) bis hin zum kritischen Konsum und umweltbewusster Ernährung.

Bei den Beschlüssen zum Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit ist festzustellen, dass es meist ein Zusammenspiel von politischen Forderungen, Aufforderungen zu Veränderungen an die Organisation Kirche und Selbstverpflichtungserklärungen für die katholische Jugend(verbands)arbeit sind. Den eigenen Möglichkeiten zur Veränderung und damit auch der Verantwortung für die Schöpfung wird stets Rechnung getragen. Eine der Grundlagen für Veränderungen in der Umweltpolitik ist die Sensibilisierung jedes*r Einzelnen.

Mit dem Großen Weltretter wollen wir einen Beitrag zur Sensibilisierung für ganz praktische Möglichkeiten des Umweltschutzes leisten, die du in der Jugendarbeit einfach umsetzen kannst.

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